Am 30.9.23 durfte ich für die Evangelisch-reformierte
Kirchgemeinde
Weinland Mitte im Auftrag von Frau Binder eine Führung mit 23 Personen durchführen. Hier eine Ausschnitt von ein paar Pflanzen die uns begegnet sind.
Spitz und Breitwegerich sind super Helden im Bereich der Husten Bekämpfung und Insektenstiche. Von beiden kann man die Blätter und Samen in der Hausapotheke einsetzen.
Erdbeerblätter sind gerbstoffreich und eignen sich deshalb als Gurgelmittel bei Mund und Rachenentzündungen. Als Gesichtswasser bei Akne kann ein Absud eingesetzt werden. Auch als Füllstoff in Kräutertees geeignet.
Von der Knoblauchsrauke werden Die Blätter der Grundrosette, die Stängelblätter, Blüten sowie die Samen in der Küche eingesetzt.
Die Früchte der Rose nennen wir Hagenbutten. Alle Sorten sind verwendbar in Küche und Hausapotheke sofern sie nicht gespritzt sind. Im Frühjahr wird aus den Knospen ein sehr wirkungsvolles Gemmomittel hergestellt, welches bei viralen Infekten, Halsschmerzen und Kopfschmerzen seinen Einsatz findet. Im Herbst die Früchte in der Küche verarbeitet, als Ketchup, Confi, Mus und Tee.
Von der Nelkenwurz können wir die Wurzelgraben, trocknen und pulverisieren. So haben wir ein wunderbares Geschmacksmittel für Kuchen, Kekse, Glühwein. Im Mundbereich findet sie ihren Einsatz bei Zahnschmerzen, Mund und Rachenentzündungen.
Die Brennnessel finden wir fast das ganze Jahr über. Von ihr verwenden wir Blätter und Samen in der Küche. Das Kraut gilt als sehr potentes Heilmittel bei Rheuma, Blasenentzündungen, Eisenmangel und vielem mehr. Auch ist die Pflanze Futterrundlage für 50 verschiedene Schmetterlinge darunter der kleine Fuchs und das Tagpfauenauge. Auch im Garten als Jauche ausgebracht fördert sie die Gesundheit der Pflanzen.
Die Blüten der Königskerze werden bei Husten und Bronchitis eingesetzt. Ihre Inhaltsstoffe finden Einsatz bei Reizhusten sowie bei schleimigem Husten. Früher hat man die stattliche Pflanze mit Pech bestrichen und als Fackel benutzt.
Die Königskerze ist Futtergrundlage für den Königskerzen-Mönch.
Die jungen Austriebe des Taubenkropf-Leimkrautes sind eine Delikatesse. Vom Piemont bis Sardinien gibt es jedes Jahr ein Fest zu ehren dieses Krautes. Die Triebe werden in Olivenöl angedünstet oder mit Kichererbsen gemischt. Auch als Zutat für Risotto und Pasta wird es verwendet.
Die Wegwarte punktet mit ihren Bitterstoffen. Sie findet ihren Einsatz in Leber-Galle Tees. Ihre Wurzel stärkt unsere Darmflora. Die Wurzel getrocknet, geröstet und pulverisiert ergibt einen wunderbaren Kaffeeratz.
Personen die an dieser Führung teilnahmen und sich bis zum 2.10.23 noch für den Jahreskurs anmelden die erhalten noch 5% Rabatt. Bei der Anmeldung einfach das Codewort Trüllikon angeben.
Ich freue mich auf Euch. Mehr Infos zum Jahreskurs HIER